Politik
Merkel zu G20-Gipfel eingetroffen
Begleitet wird die Kanzlerin von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und von Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Merkel und Westerwelle wollen in Sankt Petersburg für eine gemeinsame Reaktion der G20-Länder auf den mutmaßlichen Giftgaseinsatz nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus werben. Laut Regierungssprecher Steffen Seibert war die Kanzlerin allerdings nur mit wenig Hoffnung auf eine Lösung im Syrien-Konflikt nach St. Petersburg gereist. Es sehe derzeit sehr wenig nach einem Einlenken Russlands aus, sagte Seibert am Mittwoch. Die Kanzlerin wolle dennoch "jede kleinste Chance" nutzen, doch noch zu einer gemeinsamen Haltung des UN-Sicherheitsrats zu kommen. Bislang blockieren die beiden Veto-Mächte Russland und China ein härteres Vorgehen gegen das Assad-Regime in Syrien.
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von GDN können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.



