Politik

Grünen-Chefhaushälterin fordert personelle Konsequenzen nach Wahlschlappe

GDN - Die Chefhaushälterin der Grünen-Bundestagsfraktion, Priska Hinz, hält personelle Konsequenzen nach der Wahlniederlage ihrer Partei für unausweichlich. "Mit einer inhaltlichen Neuausrichtung muss eine personelle Neuaufstellung einhergehen", sagte Hinz "Handelsblatt-Online".
Als Ursache für das Wahldebakel machte Hinz die falsche Themensetzung im Grünen-Wahlprogramm verantwortlich. "Wir müssen Politik als Angebot und nicht als Bedrohung vermitteln", sagte die Chefhaushälterin der Grünen. "Dadurch haben wir viele aus der Mitte der Gesellschaft verloren und das Thema Energiewende und Umwelt als unseren Markenkern vernachlässigt." Die Grünen-Spitze um Parteichefin Claudia Roth und ihrem Co-Vorsitzenden Cem Özdemir hatte am Montagmorgen in einer Vorstandssitzung vorgeschlagen, dass der Partei-Vorstand zurücktritt. Eine Entscheidung darüber soll noch am heutigen Montag fallen.
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